Titel:

Schostakowitsch, Dmitrij Dmitrijewitsch (1906-1975)

Beschreibung:  Dmitrij Schostakowitsch wurde am 25. September 1906 in Sankt Petersburg als Sohn eines Ingenieurchemikers geboren...
Autor:Lars Grossmann
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Dmitrij Schostakowitsch


Dmitrij Schostakowitsch wurde am 25. September 1906 in Sankt Petersburg als Sohn eines Ingenieurchemikers geboren. Die Eltern, selbst leidenschaftliche Musikliebhaber, ließen ihn bereits mit zehn Jahren eine Musikschule besuchen und förderten seine musikalischen Neigungen, die sich schon früh in ersten kleinen Kompositionen zeigten. Einen unauslöschlichen Eindruck hinterließen bei dem Elfjährigen die Ereignisse der großen sozialistischen Oktoberrevolution, die seine Heimat vom Joch des Zarismus befreiten und zur Errichtung der Volksmacht der Arbeiter und Bauern führten. Mit der Revolution wurden auch die Grundlagen für eine sozialistische Kunst gelegt, an deren weiterer Entwicklung Schostakowitsch in entscheidendem Maße teilhaben sollte. Ab 1919 studierte er am Konservatorium in Petrograd Klavier und Komposition. Zu seinen Förderern zählte der damalige Direktor des Konservatoriums und bekannte Komponist Alexander Glasunow. In einem Brief an den Volkskomissar für Bildungswesen, Anatoli Wassiljewitsch schrieb er: “Hochverehrter Anatoli Wassiljewitsch! In Literatur- und Musikkreisen spricht man viel davon, daß sie für besonders begabte Kinder Rußlands Verpflegungssätze gewähren. Ich erlaube mir, Sie für einen zweifellos talentierten Jungen um Zuteilung eines Verpflegungssatzes zu ersuchen – für den Pianisten und Komponisten Dmitrij Schostakowitsch, 14 Jahre alt. Er verfügt über ein phänomenales musikalisches Gedächtnis, ein absolutes Gehör, besitzt enorme Kenntnisse in der Klavierliteratur, und er ist bereits mit ersten Kompositionen vor das große Publikum getreten. Die gegenwärtige schwere Zeit, die fast ständige Unterernährung führen indes zu Gesundheitsschäden bei allen Kindern, erst recht aber bei so einem unermüdlich Arbeitendem und Empfindlichen wie Mitja. ... Ich möchte auch sagen, das Mitja Schostakowitsch außer seiner außergewöhnlichen musikalischen Begabung einen sanften und edelmütigen Charakter hat. Er liest gerne und liebt alles Schöne. Sein begabter Kopf arbeitet unermüdlich und übermäßig. ... Er kann ohne grundlegende Hilfe nicht aufblühen und braucht dringend Nahrung.
Obwohl Schostakowitsch diese Hilfe erhielt, erkrankte er an Tuberkulose. Die Fahrt zur dringend notwendigen Heilbehandlung auf der Krim mußte die Familie durch den Verkauf des Klaviers finanzieren. Doch selbst dieses Geld reichte nicht aus, Schulden entstanden. Nach seiner Rückkehr arbeitete er die Schulden als Klavierspieler im Stummfilm Kino ab.
Trotz alle dem entstand 1924/25 im traditionellem Stil Schostakowitschs Erste Sinfonie, die dem Komponisten internationales Ansehen brachte.
  
Streichquartett Nr. 8 c-Moll op.110 (Dresden), Partitur
von Dmitrij Schostakowitsch
Siehe auch:
Die Münchner Lach- und Schießgesellschaft - 3 komplette Programme
von dieter hildebrandt (in DVD & Blu-ray)
Französische Streichquartette
von Quatuor Ebene, Debussy (Komponist), Ravel, und Faure (in Klassische Musik)
Haydn: Streichquartett Nr. 3, C-Dur, Streichquartett Nr. 5, F-Dur & Mozart: Streichquartett Nr. 19, D-Dur
von Münchner Streichquartett Bamberger Streichquartett (in MP3-Downloads)
Streichquartett G-Dur op.106 B 192, Partitur
von Antonin Dvorak (in Musikinstrumente & DJ-Equipment)
Streichquartette Op.64,4/74,3/76,5
von Minetti Quartett und Joseph Haydn (Komponist) (in Klassische Musik)
 
   
 
     
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Diese Biografie wurde uns freundlicherweise von Lars Grossmann zur Verfügung gestellt.

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