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Schostakowitsch, Dmitrij Dmitrijewitsch (1906-1975)

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Schostakowitsch wirkte nach seinem Studium als Konzertpianist und als Mitarbeiter am Leningrader “Theater der Arbeiterjugend”. In jener Periode kam es zu heftigen geistigen Auseinandersetzungen über den Weg der sowjetischen Kunst, und erst im Laufe eines komplizierten Prozesses gelang es, die Einflüsse der spätbürgerlichen westlichen Moderne zu überwinden. In dieses Zeit entstanden auch Schostakowitschs Opern “Die Nase” (Satire auf den Staatsapparat des Zarenreiches) und “Katerina Ismailowa”.
Schostakowitsch eroberte sich im Laufe seines reichhaltigen Schaffens alle musikalischen Genres: Sinfonie, Ballett, Oper, Kammermusik (darunter 15 Streichquartette), Konzert, Lied, Romanze, Kantate, Oratorium.
1937 bis 1941 lehrte er am Leningrader und 1943 bis 1948 am Moskauer Konservatorium. 1954 bekommt er den Weltfriedenspreis verliehen und wird Mitglied der Akademie der Künste der DDR. 4 Jahre später wurde ihm der Titel Dr. mus. h. c. der Universität Oxford verliehen. Ab 1958 lebt er als freischaf-fender Komponist in Moskau. 1966 erhielt er als erster Komponist die Auszeichnung “Held der sozialistischen Arbeiterbewegung”. Er starb am 9. August 1975 in Moskau.
Überblickt man das Schaffen des Komponisten, so treten drei große Perioden zutage:

1. Die Zeit zwischen 1925-36: war erfüllt vom leidenschaftlichen Suchen nach neuen, der jungen Sowjetkunst angemessenen Inhalten und Wegen.
2. Die Zeit zwischen 1936-54: Unterstützung der kommunistischen Partei der Sowjetunion, volksverbunde, realistische, sozialistische Kunstauffassung.
3. Die Zeit zwischen 1954-75: Werke für den Weltfriedenskampf, jugendlich-beschwingtes Klavierkonzert op. 102, weitere Beiträge zur Entwicklung der sowjetischen Unterhaltungskunst.


Lebenslauf:

* 25. September 1906 in Sankt Petersburg
1917 tiefer Eindruck durch die Oktoberrevolution
1919 Studium am Konservatorium in Petrograd in Klavier und Komposition
1926 Beendigung des Studiums, großer internat. Erfolg mit der 1. Sinfonie
1937-1941 lehrte er am Leningrader Konservatorium
1943-1948 lehrte er am Moskauer Konservatorium
1954 Weltfriedenspreis, Aufnahme an der Akademie der Künste der DDR
1958 Titel Dr. mus. h. c. der Universität Oxford
danach freischaffender Komponist in Moskau
† 9. August 1975 in Moskau

  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
Arbeitsgesetze
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtsh...
Strafgesetzbuch StGB
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit Umwandlungsgesetz, Wertpapiererw...
Zivilprozeßordnung. ZPO
 
   
 
     
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